Jagdschloss Gostilizy südlich von Peterhof, Okt. 41

Aus dem Fotoalbum des Jahres 1941

Ausgebranntes Jagdschloss Gostilizy im Oktober 1941 mit Wehrmachts-Soldat.

Das Schlösschen Gostilizi brannte während der Kämpfe zwischen Konterrevolutionären Truppen und Roter Armee in den Jahren nach der Oktoberrevolution aus. Die Sowjets hatten anschließend wenig Interesse, diese feudalen Hinterlassenschaften zu restaurieren, zumal dieses Bauwerk zum größten Teil aus dem 19. Jahrhundert stammte und deshalb historisch nahezu bedeutungslos war. Heute stehen dort nur noch einige Mauerreste...

Der Landsitz, einst im Besitz der Familie von Siemens, verfiel nach den Kämpfen der Oktoberrevolution und dem Zweiten Weltkrieg weitgehend. Während das Schloss selbst als Ruine endete, blieb die örtliche Kirche als spiritueller Ankerpunkt der Gemeinde erhalten. Lokale Überlieferungen – gestützt durch privat publizierte Forschungen zur Siemens-Historie – berichten, dass es einem engagierten Pfarrer gelang, den Sakralbau in der Nachkriegszeit vor dem vollständigen Verfall zu bewahren und instand zu setzen.

Historischer Kontext basierend auf Archivmaterial von Lothar Gruber, aufbereitet im Juli 2026 durch die KI Gemini.