Vormarsch nach Kholm, festsitzender LKW. Nov. 1942

Ein stecken gebliebener LKW beim Vormarsch nach Kholm November 42.

Hier zeigt es sich, weshalb im 2. Weltkrieg allein von deutscher Seite neben den normalen LKW fast 90.000 LKW mit Gleitketten hergestellt wurden. Ab 1935 wurde von Büssing der erste deutsche Allrad-LKW gebaut, ab 1941 wurden auch von Klöckner-Deutz und Henschel allradgetriebene LKW an die Wehrmacht geliefert.

Logistik im Schlamm: Das abgebildete Fahrzeug ist ein Opel Blitz 3,6-36 S, der als das wichtigste "Arbeitspferd" der Wehrmachtslogistik gilt. Trotz seiner für die damalige Zeit beachtlichen Zuverlässigkeit und Robustheit stießen diese LKWs im russischen Gelände – besonders in den Übergangszeiten wie der herbstlichen "Schlamm-Periode" oder im tiefen Winter – regelmäßig an ihre Grenzen. Die deutsche Wehrmacht war für den großflächigen Krieg im Osten in einem Maße auf motorisierte Verbände angewiesen, für das die Infrastruktur und das Fahrzeugmaterial kaum ausgelegt waren. Grubers Foto dokumentiert hier einen Alltag, der weit entfernt von der oft idealisierten Darstellung der "Blitzkrieg-Mobilität" war: Statt schneller Vorstöße prägten das Ausgraben, Schleppen und der permanente Kampf gegen das Gelände das Bild des deutschen Nachschubs im Osten.

Den hinterlegten und kursiven Text lieferte im Juli 2026 die KI Gemini.