Ein russischer Gefangener am Wolchow

Ein salutierender russischer Gefangener vor einem Zelt am Wolchow 1942.

"Iwans" wurden die Russen von den Landsern genannt. Vom Auftreten und Alter her könnte dieser Mann ein Offizier gewesen sein. Da die russische Führung den Rückzug verbot, wurden große Teile der angreifenden russischen Einheiten eingekesselt. Das das Foto wohl im August 1942 entstanden ist, geriet dieser Mann vermutlich bei der zweiten Operation der neu aufgestellten 2. Stoßarmee in Gefangenschaft. Berühmtester Gefangener wurde der General Wlassow, der Namensgeber der Wlassow-Armee.

Im Rahmen der Schlacht am Wolchow (auch Ljubaner Operation) wurde die sowjetische 2. Stoßarmee im Frühjahr 1942 eingekesselt.
Hier sind die Details zur Einordnung:

Der Kessel: Nachdem die 2. Stoßarmee Anfang 1942 versucht hatte, durch einen tiefen Vorstoß die Blockade Leningrads zu durchbrechen, gelang es der deutschen 18. Armee durch Gegenangriffe, die sowjetischen Verbände von ihrer Versorgungsbasis abzuschneiden.
Vernichtung: Ein deutscher Gegenangriff im Juni 1942 führte schließlich zur endgültigen Vernichtung der 2. Stoßarmee in diesem Kessel. Bei den Versuchen, aus dem Kessel auszubrechen, erlitt die Armee katastrophale Verluste; sie wurde dabei nahezu vollständig aufgerieben.
Spätere Ereignisse: Oft kommt es zu Verwechslungen mit späteren Operationen im Raum Leningrad. So fand im August/September 1942 die Sinjawinsker Operation (auch 1. Ladoga-Schlacht) statt. Bei dieser Operation wurde eine neu aufgestellte 2. Stoßarmee erneut in schwere Kämpfe verwickelt und erlitt wiederum hohe Verluste, was die historische Verwirrung um die „2. Stoßarmee“ im Sommer/Herbst 1942 erklären kann.

Den kursiv dargestellten Text lieferte im Juli 2026 die KI Gemini