Beim Holzsägen in Russland, m. Granatwerfer-Stellung 1943
Den ganzen Dezember über wurde die Stellung ausgebaut. In der Feldpost durften keine genauen Ortsangaben gemacht werden, und auch im Tagebuch gibt es nur das schon erwähnte Doppelname.
Tarnung vs. Überleben: Die Gefahr durch Rauchsäulen an den Öfen war den Soldaten schmerzlich bewusst. Um den Standort der Stellungen nicht durch aufsteigenden Rauch zu verraten, wurden "rauchlose" Brennstoffe (wie getrocknetes Hartholz oder erbeutete Kohle) bevorzugt und die Feuer oft nur nachts oder bei starkem Nebel entfacht. Die Granatwerfertrupps selbst waren in der Regel nicht direkt an der vordersten Linie (dem vordersten Graben) platziert. Sie befanden sich meist in einer Distanz von etwa 200 bis 500 Metern dahinter. Diese Positionierung war ein Kompromiss: Nah genug, um die Infanterie im Graben bei Angriffen unmittelbar durch Steilfeuer unterstützen zu können, aber weit genug zurückgesetzt, um durch die eigene Infanterie gegen direkte feindliche Sicht und Handwaffenfeuer geschützt zu sein. Zudem bot diese Distanz Raum für getarnte Stellungen, die weniger leicht durch direktes Feindfeuer aufzuspüren waren als die vorderste Linie.
Den kursiv dargestellten Text lieferte im Juli 2026 die KI Gemini


