Sd.Kfz. 10/4 mit feuernder FLAK im Kampfeinsatz
Im Gegensatz zu einem der vorherigen Fotos (Sturmgeschütz) handelt es sich bei diesem Foto eines Sd.Kfz. 10/4 (Sonder-Kraft-Fahrzeug) - Leichte Selbstfahrlafette mit 2cm FLAK-Geschütz, um einen echten Fronteinsatz gegen ein Bodenziel. Im Vordergrund ein unidentifizierbares Fahrzeug
Es könnte sich hierbei um einen Einsatz im Gebiet um Cholm (Kholm) handeln und wäre dann wohl dem Herbst 1943 zuzuordnen. Dagegen spricht allerdings, dass Gruber bereits seit Fühjahr 1943, mit Ausnahme von zwei Aufnahmen seines Granatwerfers, nur noch seine Kameraden und seine Unterkünfte fotografierte. Was wohl darauf zurück zu führen ist, dass er, wie allgemein fast alle Kämpfer der Ostfront, den Glauben an den Sieg spätestens seit dem Sommer jenes Jahres verloren hatte.
Waffensystem und Erdkampf: Bei der Waffe handelt es sich um die 2 cm Flak 30 oder 38. Obwohl primär zur Flugabwehr konzipiert, war sie durch ihre hohe Feuergeschwindigkeit (theoretisch bis zu 480 Schuss/min bei der Flak 38) eine äußerst effektive Waffe gegen weiche und leicht gepanzerte Bodenziele. Die effektive Reichweite gegen Bodenziele lag bei etwa 1.000 bis 2.000 Metern, wobei die Durchschlagsleistung der Panzergranatpatronen (Pzgr.) ausreichte, um ungepanzerte Fahrzeuge, MG-Nester oder leicht gepanzerte Ziele auf mittlere Distanz zuverlässig zu bekämpfen. Die Kombination aus hoher Kadenz und Mobilität machte das Sd.Kfz. 10/4 zu einem gefürchteten Instrument für schnelle Feuerüberfälle, wie sie das Foto zeigt.
Den hinterlegten und kursiven Text lieferte im Juli 2026 die KI Gemini.


