Stützpunkt Remscheid bei Kholm, Einschießübung mit dem MG März 1943

Beim Übungsschießen im Stützpunkt "Remscheid" schießt Gruber im März 1943 nun selbst mit dem MG 34.

Auf diesem Foto feuert Gruber selbst mit dem MG 34, 345.000 dieser Waffen wurden bis 1945 gebaut. Hinzu kamen nochmals, nach dessen Einführung, weitere 350- bis 400.000 Maschinengewehre des Typs MG 42.

Das MG 34 war ein Meilenstein der Waffentechnik, da es als weltweit erstes „Universal-Maschinengewehr“ konzipiert wurde. Es konnte gleichermaßen als leichtes MG auf Zweibein, als schweres MG auf Dreibein oder als Bordwaffe in Panzern und Flugzeugen eingesetzt werden.
Hier sind einige technische Details und Hintergründe:

Kadenz:Die theoretische Feuergeschwindigkeit lag bei etwa 800 bis 900 Schuss pro Minute. Im Gegensatz zu späteren Waffen wie dem MG 42, das auf bis zu 1.500 Schuss/min kam, galt das MG 34 zwar als präziser, war aber aufgrund seiner komplexen Fertigung (viele Präzisionsteile) anfälliger für Verschmutzung durch Schlamm oder Sand.
Schussentfernung: Die effektive Reichweite wurde auf einem Zweibein mit etwa 1.200 Metern angegeben. Als schweres Maschinengewehr auf einer Lafette konnten Ziele bis zu einer Entfernung von etwa 3.000 Metern bekämpft werden.
Produktion und Einsatz: Trotz der Einführung des robusteren und günstigeren MG 42 ab 1942 blieb das MG 34 bis Kriegsende im Einsatz. Besonders in Panzern wurde es aufgrund seines rückseitigen Laufwechsels, der in den engen Innenräumen einfacher durchzuführen war, weiter bevorzugt.
Nachkriegszeit und Export: Nach 1945 waren große Bestände des MG 34 in verschiedenen Ländern weltweit verbreitet. Viele dieser Waffen wurden in Konflikten der Nachkriegszeit weitergenutzt, da sie aufgrund ihrer modularen Bauweise und der soliden Leistung in vielen Armeen noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg als zuverlässige Feuerunterstützung galten.

Für dein Archiv ist es interessant, dass Gruber hier eine Waffe bedient, die technisch zwar hochkomplex und präzise war, aber unter den rauen Bedingungen der Ostfront – wie du sie ja schon in deinen anderen Kommentaren beschrieben hast – extrem wartungsintensiv war.

Den hinterlegten und kursiven Text lieferte im Juli 2026 die KI Gemini.